Substitutionspatienten
Der intravenöse Drogenmissbrauch ist eines der größten Infektionsrisiken für Hepatitis C. So sind knapp 70% der Drogenabhängigen mit dem Hepatitis C-Virus infiziert. Nachdem aktiver Drogenkonsum sowie eine Substitutionstherapie bisher als Kontraindikation für eine antivirale HCV-Therapie angesehen wurden, wird jetzt empfohlen, diese Patienten nicht länger von der Interferon- und Ribavirin-basierten Therapie auszuschließen. Die Auswertung von insgesamt 10 klinischen Studien konnte zeigen, dass die Behandlung von Drogenabhängigen mit einer Hepatitis C-Infektion mit vergleichbar guten Ergebnissen durchführbar ist wie bei nicht abhängigen Patientengruppen.
Erfahren Sie mehr im Artikel:
Hepatitis D
und in der Broschüre "Hepatitis C - Informationen für Substitutionspatienten"


Datei als PDF herunterladen
Mit Hilfe der unten angegebenen Links finden Sie Kliniken und Schwerpunktpraxen in Ihrer Nähe, die sich auf die Therapie der Hepatitis C-Infektion spezialisiert haben.
Diese Seite wurde im Jahr 2010 getestet und in die BIK (barrierefrei informieren und kommunizieren) 95plus-Liste aufgenommen.