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Lexikon der Fachbegriffe
AASLD
American Association for the Study of Liver Diseases Amerikanischer Verband, der auf die Erforschung von Leberkrankheiten spezialisiert ist. Entwickelt Richtlinien zur Diagnose und Behandlung von Leberkrankheiten, vermittelt diese weltweit durch das AASLD-Richtlinien-Komitee und richtet den weltweit größten Leberkongress jährlich in den USA aus.
Albumin

das Haupteiweiß, das von der Leber gebildet wird

Antigene
Antigene sind Stoffe, die potentiell in Wirbeltieren die Bildung von Antikörpern anregen. Antikörper sind Proteine, die spezifisch an die ihre Bildung anregenden Stoffe gebunden werden.
Antikörper
Antikörper sind Proteine (Eiweiße). Die spezifische Bindung von Antikörpern an Antigene bildet einen wesentlichen Teil der Abwehr gegen eingedrungene Fremdstoffe.
Aszites
Aszites ist eine pathologische (krankhafte) Flüssigkeitsansammlung in der freien Bauchhöhle.
AWB
Abkürzung für Anwendungsbeobachtung. Beobachtungen, die dazu dienen, Erkenntnisse über zugelassene Arzneimittel außerhalb von Studien bei der alltäglichen Anwendung in der Praxis zu sammeln.
Bilirubin
ein Abbauprodukt des Blutfarbstoffes Hämoglobin
Biopsie
Die Entnahme und Untersuchung von Gewebsmaterial aus einem lebenden Organismus. Siehe auch Leberpunktion
CHC
Abkürzung für chronische Hepatitis C-Therapie. Die Therapie von Patienten mit chronischer Hepatitis C (CHC).
chronisch
langandauernd, schleichend
Clearance
die Clearance bezeichnet die Entfernung einer Substanz aus dem Blut
Compliance
ein kooperatives Verhalten des Patienten / Therapietreue oder konsequentes Befolgen der Therapie
DAIG
Die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) ist eine medizinische Fachgesellschaft, die den wissenschaftlichen Austausch fördert und sich in Projekten zu Therapieverbesserung, Forschung und Prävention engagiert.
DGVS
Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten Die DGVS ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschen Gastroenterologen. Zweck der DGVS ist es, im Interesse der Gesundheit auf dem Gebiet der Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten wissenschaftliche Forschungsarbeit, Fort- und Weiterbildung und die Entwicklung von Standards in der Diagnostik und Therapie zu fördern.
Diagnose
Die Diagnose ist die genaue Zuordnung von Befunden oder Symptomen zu einem Krankheitsbegriff oder einer Symptomatik.
EASL
European Association for the Study of the Liver Europäischer Verband, der die Hepatologie-Forschung sowie die Ausbildung von Ärzten und Wissenschaftlern unterstützt, Studien durchführt, aber auch über Leberkrankheiten informiert. Gleichzeitig berät er Regierungen zu den Themen Leberkrankheiten, klinische Behandlung von Leberkrankheiten sowie Bedarf an neuen Forschungsmitteln und richtet jährlich den größten europäischen Leberkongress aus.
ECC
Abkürzung für Emergency Cardiac Care (kardiale Reanimation).
Elimination
Auslöschung / Entfernung
EOT
Abkürzung für End of Treatment. Ansprechen des Patienten auf die Therapie zum Zeitpunkt der Beendigung der Medikation.
EVR
(Early Virological Response) das frühe virologische Ansprechen
Fibrose
krankhafte Vermehrung von Bindegewebe
Gelbsucht
Der Ikterus (gr. ΐκτερος, en. jaundice) ist ein Symptom, welches bei unterschiedlichen Erkrankungen auftreten kann. Er beschreibt eine Gelbfärbung von Haut, Schleimhäuten, sowie der Lederhaut des Auges durch eine erhöhte Konzentration von Bilirubin.
Genom
Als Genom oder auch Erbgut wird eine Gesamtheit der vererbbaren Nukleinsäure - einer mehr oder weniger autonomen Struktur bezeichnet. Diese autonome Struktur kann ein Virus, eine Zelle, ein Organell oder ein Organismus sein.
Genotyp
Der Genotyp oder das Erbbild eines Organismus repräsentiert seine exakte genetische Ausstattung, also den individuellen Satz von Genen, den er im Zellkern in sich trägt. Der Begriff Genotyp wurde 1909 von dem dänischen Genetiker Wilhelm Johannsen geprägt.
GOT
Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) ist ein Enzym, das in Leber, Niere, Herz, Skelettmuskulatur, Pankreas, Milz, Lunge und in den Erythrozyten vorkommt.
GPT
Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT) ist ein Enzym, das vor allem im Zytoplasma von Leberzellen vorkommt.
Halbwertszeit
die Zeit, in welcher sich ein exponentiell mit der Zeit abnehmender Wert halbiert hat.
HAV
Abkürzung für Hepatitis A-Virus.
HBV
Abkürzung für Hepatitis B-Virus.
HCC
Abkürzung für hepatocelluläres Carcinom (Leberzellkarzinom).
HCV
Hepatitis C-Virus
Hepar
die Leber (lat.)
Hepatische Enzephalopathie
Dabei handelt es sich um eine Funktionsstörung des Gehirns. Sie entsteht durch den krankhaften Anstieg der Konzentration verschiedener Abbauprodukte und Zellgifte im Körper (z. B. des Ammoniaks, einem Abbauprodukt von Darmbakterien) und ist die Folge einer hochgradigen Erkrankung der Leber.
Hepatozelluläres Karzinom
der Leberkrebs
Hepatozyten
Leberzellen oder Leberepithelzellen sind ca. 20 bis 30 Mikrometer große Zellen, die etwa 80 Prozent des Lebervolumens einnehmen.
Histologie
die Wissenschaft von den biologischen Geweben und somit Teilgebiet der Medizin und Biologie, genauer der Anatomie
HIV
Human Immunodeficiency Virus. Die Bezeichnung für ein Virus, das die Krankheit AIDS (Erworbenes Immundefektsyndrom, engl. Acquired Immunodeficiency Syndrome) verursacht.
Hämoglobin
der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
Hämoglobin (Hb)
der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
IfSG
Infektionsschutzgesetz
Ikterus
die Gelbsucht
Immunität
die Unempfindlichkeit gegen Antigene, Krankheitserreger und Gifte
Impfung
eine vorbeugende Maßnahme gegen Infektionskrankheiten / wird auch Schutzimpfung, Vakzination, oder Immunisierung genannt
Infektion
Unter einer Infektion versteht man das aktive oder passive Eindringen, Anhaften und Vermehren von Krankheitserregern (Mikroorganismen) in einen Wirt (Makroorganismus).
Inkubationszeit
die Zeitspanne zwischen der Ansteckung, d. h. dem Eindringen eines Erregers in den Körper und dem Auftreten von Krankheitszeichen
Interferon
Ein Interferon (IFN) ist ein Protein oder Glykoprotein, das eine immunstimulierende, vor allem antivirale und antitumorale Wirkung entfaltet. Es wird als körpereigenes Gewebehormon in menschlichen und tierischen Zellen gebildet.
Itis
die Entzündung
KAAD
Klinische Arbeitsgemeinschaft AIDS Deutschland. Die Ziele der KAAD sind gemeinsame Planung und Durchführung klinischer Studien, Förderung der klinischen Forschungstätigkeit auf nationaler und internationaler Ebene, Förderung der Kooperation mit Instituten der Grundlagenforschung.
Kontraindikation
Als Kontraindikation oder Gegenanzeige (von lat. contra - gegen und indicare - anzeigen) bezeichnet man einen Umstand, der gegen eine Maßnahme (z. B. die Anwendung eines Medikaments) spricht, da in ihrer Folge die Schädigung eines Systems zu erwarten ist.
Latenzzeit
Eine noch nicht akut gewordene, ohne typische Symptome verlaufende Krankheit wird als latent bezeichnet. Die Latenzzeit bezeichnet man als Inkubationszeit.

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