www.hepatitis.de - das Informationsportal zu Hepatitserkrankungen

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen auf www.hepatitis.de! An dieser Stelle werden Sie von nun an fortlaufend Artikel zum Thema Hepatitis lesen können. Begonnen wird mit einer einleitenden Darstellung der unterschiedlichen Formen des Virus. Im Folgenden wird dann näher auf die Symptome und Behandlung der Hepatitis C-Infektion eingegangen sowie auf die Begleitumstände im sozialen und psychologischen Bereich. Verschaffen Sie sich den kompletten Überblick! 

Weiterführende Hinweise finden Sie auch in unserer PDF Broschüre "Hepatitis C - Informationen für Patienten" und in der Broschüre PDF "Nehmen Sie Hepatitis C nicht auf die leichte Schulter!".


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Internetportal über Hepatitis von Essex erfüllt Anforderungen zur Barrierefreiheit

Die von Essex Pharma unterstützte Internetseite www.hepatitis.de wurde in die BIK (barrierefrei informieren und kommunizieren) 95plus-Liste aufgenommen. Sie ist Dienstleistern vorbehalten, die nachweislich barrierefreie Webangebote erstellen. Damit ist das Webportal eines der wenigen Angebote, welches die hohen Standards des BIK erfüllt.

Durch die Aufnahme von www.hepatitis.de in die 95plus-Liste konnte objektiv nachgewiesen werden, dass das Portal nach den aktuell geltenden Standards für Barrierefreiheit im Web umgesetzt wurde. Die barrierefreie Umsetzung der Internetseite meint eine uneingeschränkte Zugänglichkeit für jeden Menschen, also „...wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar “ ist (§ 4 BGG). Im deutschen Health-Care-Bereich sind es unter 10 Webportale, die von Pharmaunternehmen betreut werden, die diese Kriterien erfüllen.


Hepatitis C:
Dauerhafte Heilung steigert die Überlebensrate

Erste Anzeichen für eine Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion können grippeartige Symptome, Kraftlosigkeit oder Müdigkeit sein. Diese Symptome der HCV-Erkrankung erscheinen zunächst oft unauffällig; die HCV-Infektion kann die Leber auf lange Sicht jedoch nachhaltig schädigen. Umso wichtiger ist ein frühzeitiges Erkennen der Erkrankung und eine schnell eingeleitete Therapie. Das Vorkommen von HCV-Antikörpern in der deutschen Bevölkerung wurde bisher auf 0,5 % geschätzt. Eine auf den Großraum Berlin begrenzte Studie lässt jedoch vermuten, dass bei vielen chronisch HCV-Infizierten eine rechtzeitige Diagnose oft ausbleibt. Bei ersten Anzeichen der Viruserkrankung oder für Menschen aus Risikogruppen empfiehlt es sich daher, zum Arzt zu gehen und sich auf HCV testen zu lassen. Das Virus kann unter anderem durch direkten Blutkontakt, Tätowierungen, Piercing oder Ohrlochstechen übertragen werden. Häufig sind vor allem Drogenkonsumenten betroffen, die sich mit dem Hepatitis-C-Virus durch das gemeinsame Benutzen von Spritzen infizieren.


Frühzeitige HCV-Behandlung ist besonders wichtig

Das Ziel jeder Hepatitis-C-Therapie ist es, den Virus zu eliminieren und so eine Heilung zu erreichen. In einer aktuellen Studie , an der 515 Patienten beteiligt waren, wurde nun der Zusammenhang zwischen dem dauerhaften virologischen Ansprechen (sustained viral Response; SVR)  und der Sterberate innerhalb von 5 Jahren untersucht. Sofern ein Patient ein halbes Jahr nach erfolgreichem Therapieende immer noch virusnegativ ist und keine Hepatitis-C-Viren mehr in seinem Blut nachgewiesen werden können, kann er davon ausgehen, geheilt zu sein. Nur in sehr seltenen Fällen kommt es nach Ablauf der 6 Monate zu einem erneuten Auftreten der HCV-Infektion.

Bei der zwischen 2001 und 2008 durchgeführten Untersuchung konnte belegt werden, dass eine Heilung der HCV-Erkrankung (keine Viren mehr im Blut nachweisbar) nach einer Kombinationstherapie mit Peginterferon und Ribavirin zu einer höheren Überlebensrate führt:
Innerhalb der 5 Jahre starben lediglich 3 % der Patienten, die nach der Therapie geheilt waren (46 %). Bei den Patienten, die nach der Behandlung wieder viruspositiv wurden (Relapse) oder zu keinem Zeitpunkt ausreichend auf die Behandlung ansprachen (Non-Responder), lag die Sterberate hingegen mit jeweils 12 % höher. Wenn die HCV-Therapie vorzeitig abgebrochen wurde, war die Mortalitätsrate sogar noch höher (19 %).

War der Patient bereits an einer Leberzirrhose erkrankt, konnte seine Überlebenschance durch eine dauerhafte Heilung der HCV -Infektion nicht wesentlich verbessert werden:
Es starben fast ebenso viele Patienten mit Zirrhose, die von der HCV-Infektion geheilt wurden (22,3 %), wie Patienten mit Zirrhose, die nicht dauerhaft von der HCV-Erkrankung geheilt werden konnten (26,3 %). Im Gegensatz dazu war die Sterblichkeit von Patienten ohne Zirrhose und mit dauerhaftem virologischem Ansprechen deutlich niedriger als bei Patienten ohne Heilung (mit SVR 1,2 %; ohne SVR 6,5 %). Diese Ergebnisse belegen die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose und Therapie der Hepatitis C vor Erreichen des Zirrhosestadiums.


Therapieindividualisierung unterstützt eine optimale Hepatitis C-Therapie

Hepatitis C ist eine schwerwiegende und potentiell lebensbedrohliche Erkrankung, bei der sich Betroffene mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) infiziert haben. Nadine Piorkowsky, Präsidentin der European Liver Patients Association (ELPA) hat auf dem diesjährigen Jahrestreffen der European Association for the Study of the Liver (EASL), vom 22. bis 26. April in Kopenhagen, darauf hingewiesen, wie wichtig eine verbesserte Aufklärung und Behandlung der Viruserkrankung ist. Weltweit sind etwa 200 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Langzeitfolgen der chronischen Variante können nicht nur Leberzirrhose und Leberkrebs sein, sondern auch eine Lebertransplantation erfordern.

Die Therapiedauer einer Hepatitis C-Virusinfektion (HCV) ist von mehreren Faktoren abhängig, weshalb eine möglichst individuell angepasste Behandlung sinnvoll ist. Patienten mit den HCV Genotypen 2 und 3 haben bereits sehr gute Aussichten auf Heilung (bis zu 90%). Der Genotyp 1 ist noch etwas schwieriger zu behandeln: Derzeit können etwa 40-50% der Patienten mit dem HCV Genotyp 1 geheilt werden. Neben dem Genotyp sind auch die Viruslast im Serum sowie der Abfall der Viruslast am Anfang der Behandlung für eine Prognose der Behandlungsdauer entscheidend.

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Re-Therapie für Hepatitis C-Therapieversager:
Zweite Chance bei Rückfall oder Nicht-Ansprechen

In den letzten 15 Jahren konnten die Heilungschancen bei der chronischen Hepatitis C-Virusinfektion (HCV) kontinuierlich verbessert werden. Mit der derzeit zugelassenen Kombinationstherapie mit Peginterferon und Ribavirin wird bei optimaler Dosis und Behandlungsdauer bei gut der Hälfte der Patienten eine dauerhafte Virusfreiheit erreicht (Sustained Virological Response, SVR). Die Entwicklung der antiviralen Therapie führte von der konventionellen Interferonmonotherapie zur Behandlung mit pegyliertem Interferon in Kombination mit Ribavirin. Die Therapiedauer ist vom HCV Genotyp und der Viruslast sowie dem Abfall der Viruslast am Anfang der Behandlung abhängig. 

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Innovatives Konzept erleichtert Hepatitis C-Therapie

Abbildung der Hep C-PatientenboxMünchen, 23. Januar 2008 – Mit der Hep C-Patientenbox hat die Essex Pharma GmbH einen neuen Leitfaden zur Hepatitis C-Therapie entwickelt, der die Patienten auf ihrem Weg zur Heilung begleitet. Die Therapie der Hepatitis C (HCV) fordert von den Patienten eine hohe Motivation. Umso wichtiger sind unterstützende Informationen. In der Hep C-Patientenbox finden Patienten zur Therapieentscheidung über das Nebenwirkungsmanagement bis zum Abschluss der Behandlung verständliche Antworten auf viele Fragen rund um die Behandlung der HCV. Die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Therapieabschnitten („Meilensteine“) wurden auf farblich unterschiedlich gekennzeichneten Karten festgehalten. Dabei werden Themen wie die Heilungschancen ebenso anschaulich und fachlich fundiert erörtert wie Wissenswertes zur Ernährung und Urlaubsplanung während der Behandlung. Nützliche Buchtipps runden das umfassende Angebot der Hep C-Patientenbox ab.

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